Archiv für Juni 2010

Hebräische Bibel

Psalm 1q

Psalm 1

A) JPS (Jewish Publicaton Society) Jewish Publication Society JPS

1. Bibelführer in Englisch*** (zum AT), 2008 erschienen, sehr lesenswert:

The Jewish Bible. A JPS guide. Die JPS-Seite enthält einen Link zu Google-online, wo Ausschnitte konsultiert werden können.

2. Ausgaben des Cod. Leningradensis und des Aleppo-Codex

cf. Wikipedia zu Masoretischer Text

2.1. Verschiedene Ausgaben Hebr.-Engl. des Cod. Leningradensis (analog Stuttgarter HB). Cf. Wikipedia zu Cod. Leningradensis

2.2. Ausgabe der sog. Jerusalem Keter (Krone Jerusalems-) Bibel = Aleppo Codex, jetzt Jerusalem, Urtext mit Kommentarband. Cf. Wikipedia zu Jerusalem Crown, zu Codex von Aleppo.

3. Mikraot Gedolot

Ausgabe der sog. Rabbinenbibel in engl. Uebersetzung mit gleichzeitiger Uebersetzung der wichtigeren rabbinischen Kommentare.

3.1. Bisher erschienen: Exodus (2. Mos) und Leviticus (3. Mos). Cfr. Wikipedia engl.: Mikraot Gedolot, Jewish Encyclopedia (Bible Editions: Rabbinic Bibles).

3.2. Eine weitere Ausg. die Uebersetzung von A. J. Rosenberg (New York, Judaica Press): Mikraot Gedolot zu den Profeten, komplett zu Neviim u. Ketuvim. Zudem weitere Bde. zur Tora (5 Bücher Mos.).

Cf. auch: Wikipedia engl.: Torah database

4. Pesikta De-Rab Kahana

Früher Midrasch in engl. Uebersetzung von Braude; Verweis auf Google-online. cf. engl. Wikipedia: Pesikta De-Rab Kahana, Midrasch.

B) Hebräische Online-Bibel

1. Font

Empfehlenswert ist die Installation des Schriftsatzes (Font) “SBL Hebrew”; SBL ist Kürzel für Society of Biblical Literature.

2. Hebräische Bibel auf Tanach-US und Biblos

Wer sich die Mühe nimmt, die Details der folgenden Website zu studieren, wird über eine vielseitige Online-Bibelausgabe in Hebräisch verfügen. Der Text kann verschieden punktiert und angezeigt werden. Auswählen hebräischer Stellen und Shift-Taste ergibt detaillierte Hinweise zum Umgang mit hebräischen Schriftarten: Sämtliche Zeichen werden in engl. beschrieben, es wird der Unicode-Schlüssel für die einzelnen Zeichen angegeben und es wird der html-code für die Zeichen detailliert, welcher sich leicht in eigene html-Seiten integrieren lässt. Website: http://www.tanach.us/ Tanach ist bekanntlich das hebr. Kürzel für Torah (5 Bücher Mose = Pentateuch), Neviim (Profeten) und Ketuvim (Schriften).

Sehr empfehlenswert ist auch die Webpage Biblos, die den biblischen Urtext in Hebräisch und Griechisch anzeigt, mit verschiedenen Optionen und grammatikalischen Erklärungen usf. Auch der deutsche Bibeltext kann eingesehen werden. Modernere Kommentare sind aus Gründen des Copyrights nicht integriert, jedoch zahlreiche zusätzliche Hilfsmittel zum Bibelstudium. Wohl die beste derzeit abrufbare Webpage dieser Art, und völlig kostenfrei.

3. Hebräische Bibel zum Anhören: Audio mp3 (gratis)

Sodann empfiehlt es sich, einzelne Audiodateien mit Lesungen aus der hebr. Bibel herunterzuladen, etwa: Hebrew Audio Bible (mp3 kapitelweise) oder dasselbe für den ganzen Tanach (ZIP-Paket zum entpacken) oder alibi kapitelweise. Diese Links bieten die Audio-mp3 gratis an.

4. Codex Sinaiticus

Dieser enthält Teile der hebräischen Bibel in griechischer Uebersetzung. Hier ein  wichtigeres digitales Projekt zum Codex Sinaiticus.

Händels Oratorium “Saul” dirigiert von Ernst Schläfli 1961 (Casino Bern)

Konzert 1961 im Casino Bern mit dem Chor des Städtischen Gymnasiums (Leitung: Ernst Schläfli)
Auf meine Website habe ich Auszüge aus einem Konzert von 1961 im Casino Bern aufgeschaltet:
Ein neuer Plattenspieler mit mp3-Speicher-Funktion macht es möglich, die alte Schallplatte erneut hörbar zu machen.

Sogar die Partitur im Internet…
Auf der Website findest du auch das Originalprogramm dieses Konzertes als pdf. Dazu weitere Links: u.a. die ganze Partitur der Originalfassung (vgl. Wikipedia-Seite zu Händels “Saul”).


Meine Mitsängerinnen und -sänger von damals (OPb) werden entzückt sein, Ausschnitte des Konzertes selber mithören zu können.

Link:
Konzert Casino Bern 1961
: G. F. Händels Oratorium “Saul”

P.S.: Im Händel-Jubiläumsjahr 2009 hörte ich in der Zürcher Tonhalle eine Aufführung des gesamten Oratoriums. Inzwischen besuchte ich auch den Marktplatz von Halle (an der Saale hellem Strande) mit dem imposanten Händel-Denkmal.

CH Geisteswissenschaften: Neuigkeiten und nützliche Links

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) hat ihr Bulletin 2/Mai 2010 veröffentlicht. Aus der Reihe interessanter Beiträge habe ich einiges zusammengestellt und nützliche Links kopiert. cf. Akademie.

Guck doch mal meine Notizen via diesen Link an: Ein Auszug aus dem Bulletin mit vielen weiterführenden Links.

U.a. kannst du in meinen Notizen folgendes einsehen:

(Foto: Prof. Thomas Gelzer)


Nachruf Prof. Thomas Gelzer (klassische Philiologie) (vgl. Foto)

Da ich Prof. Gelzer von einer Tagung der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde in Basel her kannte und bei ihm in Bern Vorlesungen über “Sizilien in der Antike” besucht habe, las ich den Artikel mit Interesse.
Prof. Willy Theiler, der Gelzers Lehrstuhl in Bern vorher innehatte, kannte ich bereits als Kind.

Hier eine kleine Bibliographie der Publikationen von Th. Gelzer, die bei der Berner Universitätsbibliothek ausleihbar sind.
Es würde sich wohl lohnen, nochmals Aristophanes zu lesen und etwas über seine Sicht des Sokrates. Da ich jedoch Altgriechisch (im Gegensatz zum Latein) nicht am Gymnasium mitbekam, sondern erst im Schnellkurs an der Uni paukte, würde mir die Lektüre etwas schwer fallen: Aber das Internet bietet ja nun probate Hilfsmittel an (altgriech. Text mitsamt Uebersetzung und Erklärung grammatischer Formen etc., ohne Notwendigkeit, ständig ein Wörterbuch und eine Grammatik zu konsultieren): siehe Perseus 4.0/Perseus Hopper.

Ein Luxus, derartige Forschungen heute zur Zeit von Bologna und Fachhochschulen noch staatlich zu finanzieren ?! Diese Frage mag manchem kommen… Was bleibt übrig von den sog. humanistischen Gymnasien ? (Wilhelm v. Humboldt, Jacob Burckhardt etc.). Welche Berufschancen bieten diese Ausbildungsgänge und welche Firmen können sich dafür erwärmen, solche Forschungen an der Uni finanziell zu unterstützen ? Cf. Drittmittel, Sponsoring, Schweiz. Nationalfonds (SNF), Bildungssystem in der Schweiz.

Weitere Themen:

*Neue Leitung in der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte

*Neue Leitung im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft

*Online abrufbare Zeitschriften (open access)

Darunter sämtliche Bände des INSA (Inventar der neueren Schweizer Architektur) 19./20. Jh. mit vielen Details zu ausgewählten grösseren Städten der Schweiz

*Verzeichnis der Mitgliedgesellschaften der SAGW mit deren Webpages

*Schweizerisches Idiotikon (Mundartwörterbuch), Digitalisierung (in Aussicht gestellt)

*Ortsnamenkunde der Schweiz, Digitalisierung (nlf)

Die Digitalisierung macht also grosse Fortschritte, kostet aber auch einiges…
Vgl. dazu die interessanten Zusammenstellungen zum Finanzhaushalt der SAGW im Bulletin, das auf der Website der SAGW online als pdf abgerufen werden kann.

Oder du guckst dir meine Notizen aus dem Bulletin an.