Der Eidgenosse 15


[Quelle:

Alle hier zitierten Artikel sind zu finden in:

Der Eidgenosse. Kampfblatt der Nationalsozialistischen Eidgenossen. Herausgeber Theodor Fischer (erscheint monatlich zweimal), Zürich, 1. August 1933, Nr. 15, Dritter Jahrgang]


Aufruf an alle heimattreuen und blutsbewussten Eidgenossen !


Wir stehen mitten in einer grossen Geistes- und Zeitenwende !

Kein Einzelner, kein Volk vermag sich dem Einfluss des

neuerwachten nationalen Gestaltungswillens

zu entziehen,

der durch die liberalistisch zerklüfteten Völker Europas pulst.

Angesichts der tiefeingedrungenen Zersetzung, des sozialen, sittlichen und kulturellen Verfalles alles Völkerlebens ist ein Flicken und Bessern an Uebelständen von aussen her ein eitles und unnützes Tun geworden. Der Feind sitzt im Mark der Völker ! Das liberale Prinzip, alles Menschliche in Freiheit wachsen, wuchern und sich vermischen zu lassen, um nur dort mit unzulänglichen Mitteln zu steuern, wo innerlich fressender Krankheitsstoff bereits zum Ausbruch gekommen ist, hat sich als unfähig erwiesen, Werte im Volkstum hervorzubringen oder auch nur zu erhalten. Der Garten der Welt, in dem ehemals Weisheit und Kraft die ordnenden Gärtner waren, ist unter der Herrschaft des Liberalismus zu einer Wildnis geworden, in der Unkraut jedes wertvollere Wachstum zu überwuchern droht.

Aus dem innersten Seelenkern der Völker heraus bricht heute der unbändige Wille, aus Vereinzelung, Zersplitterung und innerer Feindseligkeit sich loszuringen, alles Fremdtum, auch wenn es schmerzt, aus sich herauszumerzen, um wiederum als lebendige, völkisch gegliederte und geschlossene Einheiten frei nach arteigenen Lebensgesetzen der Zukunft entgegenwachsen zu können.

Ein von aussen herrührender Zwang zu unerträglicher Gleichmacherei und Ertötung aller völkischen Persönlichkeitswerte, der seit langer Zeit gespürt, heute aber an seiner Quelle erkannt wurde, wird im Kreissen national-revolutionärer Wiedergeburt abgeschüttelt.


Der sogenannte Weltkrieg war nichts anderes, als der Ansturm einer bereits liberalistisch stark zersetzten Welt gegen ein Volk, das seine bewährte Eigenart und Eigenentwicklung mit heldischem Mut gegen jene "Andern" verteidigte, die ihrer Eigenwüchsigkeit bereits zu Gunsten einer vom internationalen Judentum eifrig geförderten blassen Weltzivilisation, einer technisch-händlerischen Weltpazifizierung und des rassischen Verfalls aufgegeben hatten. Der dem Weltkrieg auf den Fersen folgende Bolschewismus aber war die Aktivierung jener in allen Ländern bereits sich bildenden Truppe, die aus den Massen völkisch entwurzelter Menschen zusammengesetzt ist, welche der Jude Chaim Mardochai (Karl Marx) unter der Losung "Proletarier aller Länder, vereinigt euch" gegen die arisch-christlichen Völker mobilisiert hatte, damit der uralt gehegte Wunsch der jüdischen Weltnation in Erfüllung gehe, der Wunsch, dass aus den Resten zerschlagener arischer Nationen ein Brei von gleichartigen, frohnenden Menschen entstehen möge, die für alle Zeiten duldsam genug wären, die Herrschaft einer drakonischen jüdischen Oberschicht sklavisch zu ertragen ! Das ist der Sinn des jüdischen Marxismus in allen seinen Spielarten !


In Russland ist dem Juden der Schlag weitgehend gelungen. Im Deutschen Reich aber biss der Jude auf Granit. Adolf Hitler hat den deutschen Menschen zur Nation zusammengerissen und damit Europa vor dem blutigen Wirrwarr des Bolschewismus gerettet.


Auch die Schweiz

wird nicht achtlos an solchem tiefgründigen Wandel rings um sie her vorbeisehen dürfen. Auch die eidgenössische Bevölkerung wird sich vor einer allzustarken Beeinflussung durch eine gar nicht mehr eidgenössische Presse lösen und sich besinnen müssen auf jenen

einigenden zentralen Kern ihres Daseins

dem jeder Eidgenosse vor allen andern Bindungen verbunden sein muss, der den leuchtenden Brennpunkt bildet, in dem alle Strahlen der Einzelbetätigungen zusammentreffen zum

grossen, dauerhaften Gesamtwerk des nationalen, d.h. politischen, sozialen und weltanschaulichen Gesamtaufbaues unseres Vaterlandes.

Nur wenn sich der Schweizer von heute aufrafft zu einer gemeinsamen Willenshandlung und ein bewusster Eidgenosse von morgen wird, kann er seine gegenwärtige Lage erkennen, kann er Fremdes wieder von Eigenem genau unterscheiden lernen und seinem ganzen Tun und Lassen wieder jene Sicherheit verleihen, welche die zielbewussten Unternehmungen unserer Vorfahren ausgezeichnet hat. Bei der starken Durchsetzung unserer gegenwärtigen Demokratie, ihrer staats-, sozial- und kulturpolitischen Verhältnisse mit fremdartigen, volksschädigenden Elementen ist eine solche

Erneuerung aus der Tiefe des eigenen Volkstums

eine dringende Notwendigkeit.


Wir wissen genau, dass gerade eben im geschichtlichen Bildungsprozesse der gegenwärtigen Schweiz zahlreiche Faktoren mitgewirkt haben, die geeignet sind, die bodenständige Bevölkerung dem Zugriff ungesunder, international verankerter Mächte auszusetzen. Die langsam erfolgte Zusammenstückelung aus kleinen, zum Teil sehr selbständigen politischen Gemeinwesen, die Tatsache, dass fast jede Talschaft, fast jedes "Hoheitsgebiet" um jeden eidgenössischen Kirchtum herum ein eigenes Wesensgepräge unbestreitbar besitzt, der Umstand, dass in unserem Ländchen drei, beziehungsweise vier Sprachen (das Hebräische nicht mitgerechnet) gesprochen werden, all das und noch manches andere mag auf den Einheitswillen bei gemeineidgenössiscen Handlungen hemmend einwirken und kann, besonders wenn gewisse Hintergrundsmächte dabei tätig sind, zu einem verhängnisvollen Auseinanderstreben oder zu jener Gleichgültigkeit gegenüber politischen Lebensfragen führen, wie sie beispielsweise bei dem nur noch um seine persönlichen Händlerinteressen sich kümmernden liberal-schweizerischen Spiesser so bedenklich in Erscheinung tritt.


Für uns Eidgenössische Nationalsozialisten ist aber diese ursprüngliche und naturgegebene Vielfältigkeit eben der rechte Boden, in dem wir unsere Idee der nationalen und sozialen Einheit unseres eidgenössischen Volkstums verwurzeln wollen, denn unser Grundsatz lautet nicht, wie der jüdisch-marxistische "Einheit durch Gleichmachung", sondern

Mannigfaltigkeit in der Einheit !


Wir rufen unsern Volksgenossen in Ost, West und Süd zu: "Du bist nicht zuerst ein Tessiner, ein Westschweizer oder Ostschweizer, nicht zuerst Protestant oder Katholik, nicht zuerst Bauer oder Städter, nicht zuerst Handarbeiter oder Gelehrter oder Fabrikdirektor, nicht zuerst Konservativer oder Demokrat oder Liberaler - nein! - zuerst und vor allem andern bist du ein bodenständiger Eidgenosse und alles andere kommt weit hinterher. Wo du wirkst, in welcher Gegend unseres Landes, in welchem Berufskreis, in welcher Gesellschaftsschicht, in der Stadt, auf dem Land oder droben auf der Alpe,

wirke und handle überall als ein bewusster Eidgenosse, der die Würde und die Ehre seines gemeinsamen Vaterlandes in seiner Person voll und ganz zu vertreten hat, und du wirst es bald spüren, dass dein Wirken und Handeln unendlich segensreicher und wertvoller sein wird, als wenn du dich in eine sogenannte politische Sonderpartei oder gar in einen Geheimbund oder, was das Schlimmste ist, in die Reihen der marxistischen Judenschutztruppe hineindrückst, um von da aus deinen Miteidgenossen zu schädigen!"


Für uns Nationalsozialistische Eidgenossen ist die erste Etappe unseres Entwicklungsganges:

Die Sammlung aller bewussten Volksgenossen auf dem Nenner unserer artechten, bodenständigen Weltanschauung;


die zweite Etappe:

Der unerbittliche Kampf gegen alle fremdartigen Interesseneinflüsse, die unser Volkstum geistig oder körperlich zu untergraben, zu vergiften oder auszubeuten trachten;


die dritte Etappe wird sein:

Die Verwurzelung, Erhaltung und Wahrung des Errungenen über unser Leben hinaus für das kommende Geschlecht.


Unser Aufgabenkreis wird sehr gross sein. Er betrifft die Neuorganisation des geeinten Gesamtvolkes auf allen Lebensgebieten auf der Grundlage unserer arteigenen Lebensgesetze, die allein das Selbstbestimmungsrecht der Völker ausmachen, von dem einst betrogene Betrüger schwärmten. Wir rufen jeden Eidgenossen aus seiner Vereinzelung heraus zur Mitarbeit an der artrechten Formung und Ausgestaltung unseres Vaterlandes. Wir werden ein Volksrecht, eine Volkserziehung, eine Volkswirtschaft und eine Volkskultur ins Leben rufen, die mit den internationalen Machenschaften gleichen Namens nichts zu tun haben werden. Wir werden dabei jedem Terror von volksverräterischer Seite unseren national-revolutionären Terror entgegensetzen. Die soziale Gerechtigkeit, die nach dem Grundsatze "Jedem das Seine" die Verdienste des Einzelnen am eidgenössischen Aufbauwerk lohnen wird, wird auch die Gewähr dafür bieten, dass jeder Eidgenosse jederzeit bereit ist, das durch gemeinsame Kraft geschaffene Vaterland mit der Waffe zu beschützen und für dasselbe, wenn es nötig werden sollte, sein Blut zu opfern. Wer stirbt für ein Land, in dem er nur ein Arbeitskuli aber kein vollwertiger Volksgenosse ist ? Das tut ein Söldner und Reisläufer, aber kein stolzer Eidgenoss! So war es in der alten Eidgenossenschaft, die, nicht ohne kräftiges Zutun geheimer Staatenmaurer, in der von Frankreich geleiteten sogenannten helvetischen Revolution von 1798 zugrunde gegangen ist. Wir verhehlen uns nicht, dass die daraufhin begründete "Schweiz", diese Demokratie der Unverantwortlichkeit, nachdem sie durch einige von dem französischen Freimaurer Bonaparte aufgezwungene Staatsformen hindurchgequetscht worden war, auf Grundlagen errichtet ist, die ein ausgesprochen freimaurerisches Gepräge haben. Es war eben nicht von ungefähr, dass der erste Präsident dieser westischen "Demokratie der Unverantwortlichkeit" ein Freimaurer gewesen ist.


Wir erstreben eine Demokratie verantwortlicher Führer, in welcher Führerwille und Volkswille wirklich eins sein sollen. Führend sollen jene sein, bei denen die Liebe zu ihrem Volkstum am grössten, das Bewusstsein für die Belange des Volksganzen am tiefsten verwurzelt ist. Führer und Volk werden sich zueinander erziehen. Die Führer werden sich nicht mehr vorteilshalber an richtunggebende internationale Verbände anschliessen können, durch die sie bewogen werden, die Interessen des eidgenössischen Volkes zu vernachlässigen; das Volk wird nicht mehr in blindem Trotz in den Reihen des vaterlandsfeindlichen jüdischen Marxismus stehend gegen sein eigenes Land und damit gegen sich selber wüten.


Wir Nationalsozialistischen Eidgenossen halten unverbrüchlich fest an der Erkenntnis,

dass hinter allen Krankheitserscheinungen an unserem organischen Volkskörper, hinter Marxismus und Klassen-Kampf, hinter Defaitismus, Pazifismus und Dienstverweigerung, hinter einem bewusst anti-nationalen Kunst- und Wissenschaftsbetrieb, hinter der Gottlosenbewegung, hinter der planmässigen Störung des bodenständigen Wirtschaftslebens, hinter unsittlicher Literatur, verkehrtem Erziehungswesen und Parteikorruption ein einziger Krankheitserreger steckt:


Der internationale Jude.


Nicht dass er, der ewig Unfruchtbare, nur nach Konjunkturen Spähende, etwa der geistige Urheber all dieser Strömungen gewesen wäre, nein - er fördert sie nur, weil er erkannt hat, dass an all solchen Spaltungen und Krisen ein Volk zugrunde gehen muss, und dass dann die Zeit für ihn gekommen sei, dieses Volk, wie schon der Bibelausdruck lautet, zu fressen, d.h. es in seiner inneren Haltlosigkeit sich für alle Zeiten zinshörig zu machen, wie er es unter den Völkern der alten Welt reichlich getrieben hat. Der Jude mit seinen verhüllten Zielen ist uns mit unseren lichten Zielen fremd und gegensätzlich. Seine "Arbeit" besteht darin, innerhalb aller wirklich arbeitenden Völker Unfrieden und Unordnung zu stiften, um sich im angerichteten Durcheinander zur Herrschaft emporzuschwingen und mittels seiner "Organisationen" (Marxismus, Loge, Börse, Goldwährung usf.) ohne Arbeit immerdar über zinsfrohnenden Menschenhaufen schmarotzen zu können. Einen solchen Spaltpilz mit widerrechtlichen Herrschaftsneigungen kann kein Volk auf die Dauer unter sich dulden ! Wir müssen Antisemiten sein, weil wir bewusste Arier bleiben wollen und wir wollen bewusste arische Menschen bleiben, weil nur dadurch unser Weiterbestand als Volk gesichert und unser Volk vor dem Chaos bolschewistischen Zerfalls bewahrt werden kann. Ein genialer Arzt seines Volkes, Adolf Hitler, hat den Erreger der marxistischen Pest im Juden erkannt und als Serum dagegen einen prophylaktischen Antisemitismus angewendet, mit dem er heute schon für die Wiedergesundung des deutschen Volkes wunderbare Erfolge erzielt hat. Deshalb zu sagen, dass bei uns in der Schweiz, in der doch alle Exponenten des Judentums in beträchtlicher Blüte stehen, der Antisemitismus unangebracht und eine Importware sei, ist lächerlich oder bewusst verdreht. Die Judenfrage ist eine Angelegenheit, die weit über Deutschlands Grenzen hinausreicht. Die Judenfrage ist brennend für jede Nation, in der Juden und die ihnen entsprechenden völkischen Erkrankungen auftreten. Und wo fände man die heute nicht ? Es zeigt, wie weit unsere sogenannte schweizerische Presse sich verpflichtet fühlt, für jüdische Belange einzutreten, indem sie unsere antisemitische Haltung und das ihr entsprechende Sinnzeichen, das Hakenkreuz, als Import aus Deutschland bei der Bevölkerung in Misskredit zu bringen sucht; aber dies beweist dem denkenden Eidgenossen nur das Gegenteil: Nämlich, dass das Schweizervolk durch seine Presse heute noch ganz im Sinne und nach dem Willen des Weltjudentums beeinflusst und erzogen wird. Wir verzichten deshalb auch mit Freuden auf jedes Lob seitens einer derartigen zeitungschreibenden Gesellschaft für jüdische Belange. Unser Kampf gilt dem Juden, aber auch jener grossen Schar von Nichtjuden, die vom jüdischen Geiste angesteckt sind. Herunter mit den Maden und mit den angesteckten Aepfeln von der Apfelhurde, sonst geht der ganze Segen der Arbeit zum Teufel !


Und nun, liebe Miteidgenossen, richten wir unsern Appell zur Sammlung an euch alle. Arbeiter der Faust und Arbeiter der Stirn ! Bauer und Student, Handwerker und Gelehrter, Kaufmann, Beamter und Künstler, wo immer du stehen magst im grossen und kunstvollen Organismus der nationalen Arbeit, findet euch in den Reihen der


Nationalen und sozialen Kampfgemeinschaft


und helft mit, auf allen Gebieten unseres vielgestaltigen Volkslebens den internationalen Verführern und Zersetzern ihr unehrliches Handwerk zu legen. Der Kampf muss unverzüglich und zielbewusst aufgenommen werden, unsere Einigung muss eine vollkommene sein, wenn wir nicht eine Kolonie des internationalen Judentums werden sollen. Löset euch aus eurer schweizerisch-demokratischen Gleichgültigkeit und Einzelgängerei und werdet Eidgenossen, tätige Mitglieder des "Bundes Nationalsozialistischer Eidgenossen". Besinnt euch nicht solange, bis es zu spät ist. Im hintersten Bergtal, auf den Höhen und über den fruchtbaren Ebenen des Mittellandes, von den Giebeln der Bauernhäuser und von den Türmen der Städte wehe neben dem ehrwürdigen weissen Kreuz im roten Feld auch das Panner der völkischen und sozialen Erneuerung, das in den Farben des alten Standes Uri gehaltene schwarze Hakenkreuz auf gelbem Grunde. Von der Rhone bis zum Rhein, von den Höhen des Jura bis zu den Hochtälern Graubündens ertöne unser Weckruf "Schweizerland, wach' auf!", mache sich unsere Forderung geltend "Die Schweiz den Eidgenossen", erschalle unser aller Gruss:


Heil Rütli !


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Dieser Aufruf wurde von uns in einer Auflage von über 100'000 Stück gedruckt und in der ganzen Schweiz verteilt. Der israelitische Gemeindebund des Schweiz hat darauf mit einem in viel grösserer Auflage gedruckten und verteilten Flugblatt erwidert, auf dessen Inhalt wir an anderer Stelle dieser Nummer unseres Kampfblattes eintreten. Die jüdischen Verbände in der Schweiz im Zusammenhang mit ausländischen Exponenten der jüdischen Weltnation, z.B. eines Oberrabbiners Ehrenpreis in Schweden, verstärkt durch das Machtwort des Bankgewaltigen Dreyfus-Brodsky und eines Markus Cohn haben verschiedenenorts bewirkt, dass auf Geheiss schweizerischer Gerichtspräsidenten der Verkauf der "Protokolle der Weisen von Zion" verboten wurde und die Beschlagnahme der vorhandenen Exemplare durch eine dem jüdischen Willen willfährige Polizei erfolgte. Nun soll das gleich auch mit diesem unserem Aufruf geschehen. So lieblich ist es mit der Denk- und Pressefreiheit im Lande Tells bestellt. Wir warten mit Ruhe und Gelassenheit ab, bis der Jude den Befehl an die schweizerische Polizei zur Beschlagnahmung unseres Flugblattes ausgehen lassen wird. Der Entscheid wird ein deutlicher Gradmesser für die Macht sein, die das Judentum in unserer Eidgenossenschaft inne hat und es werden vielleicht dann auch dem politisch denkfaulsten Schweizer noch die Augen darüber aufgehen. Von dem Flugblatt ist noch ein Restbestand von einigen Tausend Exemplaren vorhanden, die zum Preise von Fr. 1.- das Hundert vom Verlag "Der Eidgenosse" abgegeben werden.


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Offener Brief an die Sektion Zürich des Schweizerischen israelitischen Gemeindebundes


In einem Aufruf, den Sie von Zürich aus in der ganzen Schweiz öffentlich austragen liessen, haben Sie unseren Bund der Verleumdung des Judentums, des Versuches der "Gleichschaltung", sowie der Fälschung und ähnlicher schöner Dinge bezichtigt. Sie erheben weiter gegen uns den "furchtbaren" Vorwurf, Schallplatten zu verkaufen, die ausschliesslich preussische Militärmärsche, Kriegslieder und Adolf Hitler-Reden enthalten. Sie schreiben ferner:

"Zwischen der mittelalterlichen Mär der Brunnenvergiftung, der Hostienschändung, sowie der Ritualmordlüge und der Rassenhetze der "Nationalsozialistischen Eidgenossen" ist kein grundsätzlicher Unterschied".

Wir fordern Sie auf, zu beweisen, wo und wann wir die israelitischen Staatsbürger unseres Landes jemals der Hostienschändung oder des Ritualmordes bezichtigt haben ! Dass Sie plötzlich Ihren schweizerischen Patriotismus so kräftig unterstreichen, wäre an sich sehr erfreulich; leider straft aber die ganze Geschichte des Judentums Ihre Behauptungen Lüge, und gerade die gegenwärtigen Ereignisse in unserem Land zeigen deutlich, dass Ihnen die Verbundenheit mit Ihren ausländischen Volksgenossen, den sogenannten "Deutschen Juden", die seit einigen Monaten zu Tausenden unser Land überschwemmen, unendlich mehr am Herzen liegt, als die Zusammenarbeit mit uns Nationalsozialistischen Eidgenossen. Uns überschütten Sie mit Schmähungen, jene. die zumeist aus triftigen Gründen Deutschland verlassen mussten, nehmen Sie mit offenen Armen auf ! Wir nehmen Ihnen das nicht übel, denn wir wissen, dass kein echter Jude ein anderes Vaterland als Palästina, kein anderes Volk als das Volk Israel wirlich lieben kann. Mit herzerfrischender Offenheit hat dies ein ehrlicher Jude, der frühere Redaktor Cheskel Zwi Klötzel vom "Berliner Tageblatt" in einem Aufsatz: "Das grosse Hassen" (Zeitschrift "Janus", Nr. 2, 1912) mit folgenden Worten ausgedrückt:


"Dem Antisemitismus, dem Judenhass, steht auf jüdischer Seite ein grosses Hassen alles Nichtjüdischen gegenüber; wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, dass er irgendwo in einem Winkel seines Herzens ein Antisemit ist und sein muss, so ist jeder Jude im tiefsten Grunde seines Herzens ein Hasser alles Nichtjüdischen. Wie im innersten Herzen eines jeden Christen das Wort "Jude" kein völlig harmloses ist, so ist jedem Juden der Nichtjude ein "Goi", was beileibe keine Beleidigung ist, aber ein deutliches, nicht misszuverstehendes Trennungszeichen..

Nichts ist in mir so lebendig, als die Ueberzeugung dessen, dass, wenn es irgend etwas gibt, was alle Juden der Welt eint, es dieser grosse erhabene Hass ist. Ich glaube, man könnte beweisen, dass es im Judentum eine Bewegung gibt, die das getreue Spiegelbild des Antisemitismus ist, und ich glaube, dieses Bild würde vollkommener werden wie nur irgendeins. Und das nenne ich das grosse jüdische Hassen."


Wir glauben, dass sich jeder Kommentar zu diesem offenherzigen jüdischen Selbstbekenntnis erübrigt. Damit sind für uns auch Ihre Deklamationen und ihre Beteuerungen der Treue gegenüber unserem Staate erledigt.

Sie beschuldigen uns, die "unschweizerischen antisemitischen Methoden aus Hitler-Deutschland" importiert zu haben. Ist Ihnen wirklich unbekannt, dass der Antisemitismus gerade etwas echt- und urschweizerisches ist?! Hat doch schon im Jahre 1842 der Grosse Rat des gut freisinnigen Kantons Zürich ein Gesetz betreffend den Markt- und Hausierer-Verkehr erlassen, dessen § 8 wörtlich lautet: "Den Juden ist der Hausierhandel gänzlich untersagt. Nur ausnahmsweise kann von dem Polizeirate an Juden ein Verkaufspatent für Pferde auf bestimmte Zeit erteilt werden". (Offizielle Sammlung der zürcherischen Gesetze, Band 6, Seite 433.) Unsere Vorfahren werden wohl ihre triftigen Gründe gehabt haben, die Juden vom Hausierhandel auszuschliessen!

Ist Ihnen ferner nicht bekannt, dass noch bis Mitte der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts in vielen Kantonen der Schweiz den Juden (ebenfalls aus triftigen Gründen!) der Erwerb von Grundeigentum, die freie Niederlassung und die Ausübung wissenschaftlicher Berufe untersagt war ?! Und noch vor wenigen Jahren hat die in Zürich erscheinende "Jüdische Pressezentrale" in einer Reihe von Aufsätzen selbst den Nachweis geführt, dass die Juden-Emanzipation in unserem Lande kein Werk der freien Selbstbestimmung unseres Volkes war, sondern uns vom Ausland - und zwar von der französischen Regierung - aufgenötigt wurde. Der Antisemitismus ist also nicht, wie Sie zu behaupten belieben, "Ausländischer Import", sondern ein echt gesamtschweizerisches Gewächs!

Mehr und mehr wird die Schweiz mit ihrer liberalen Verfassung zum Dorado der Juden, deren Treiben man anderwärts einen Riegel gestossen hat. Sollen wir vielleicht in der Schweiz zuwarten, bis wir bei unseren Gerichten 20 bis 50% jüdische Rechtsanwälte, an den Hochschulen 30 bis 40% jüdische Professoren und 70 bis 95% jüdische Aerzte an unseren Krankenhäusern haben, wie es noch vor einem Jahre in Berlin der Fall war?! Wir empfinden nicht das geringste Bedürfnis, die sittlichen Begriffe unseres Volkes durch Aerzte und Juristen vom Schlage eines Dr. Magnus Hirschfeld und eines Dr. Kurt Rosenfeld zersetzen zu lassen, welche Blutschande und widernatürliche Unzucht (!) als "gutes Recht freier Menschen" fordern.

Welche Rolle das Judentum auf dem politischen Gebiete gespielt hat, beweist am besten die Tatsache, dass die Begründer des völkerzersetzenden Marxismus die Juden Chaim Mordecai (Karl Marx) und Ferdinand Lassalle (richtig Feist Lasal) waren. Sie werden auch nicht leugnen wollen, dass von den Führern der russischen Revolution rund 80% ebenfalls Juden waren, und von den Führern der ungarischen Revolution sogar über 90%. Grund genug für uns Eidgenossen, uns gegen ein Ueberwuchern des jüdischen Elementes zur Wehr zu setzen, solange es noch Zeit ist. Dieses Recht werden wir uns von Ihnen niemals streitig machen lassen!

Die Bundesleitung

des Bundes Nationalsozialistischer Eidgenossen