Dem Gericht eingereichte Unterlagen und Beweismittel zum sog. Zionistenprozess

FOSCUBE GESCHICHTE

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Es handelt sich um Dokumente, die dem Gericht (Gerichtspräsident Walter Meyer 1933-1935 oder Obergericht 1937) eingereicht wurden und im Gerichtsdossier enthalten sind. Diese Dokumente sind eingereicht worden von den Parteien (Kläger und Beklagte) sowie von den Experten und Zeugen etc.

Zusammenstellungen von eingereichten Unterlagen

Von Fürsprech Brunschvig am 29. Apr. 1935 eingereichte Unterlagen

Von Fürsprech G. Brunschvig 1935 eingereichte Unterlagen (vgl. Plädoyer Brunschvig 1935)

Von Fürsprech Hans Ruef 1935 eingereichte Unterlagen (pdf), mit einer zusätzlichen Liste vorzuladender Zeugen

Von Fürsprech Hans Ruef 1937 dem Obergericht eingereichte Unterlagen:

a) Dossier von Fürsprech Hans Ruef 1937
b) Dossier zur Person von Pyotr I. Rachkovsky (dem zaristischen Polizeifunktionär, der gemäss den Zeugen der Anklage bei der Publikation der "Protokolle der Weisen von Zion" eine wichtige Rolle gespielt hat)
c) Dossier zur Person von S. A. Nilus, russisch-orthodoxer Schriftsteller zur Zarenzeit. Veröffentlichte die "Protokolle der Weisen von Zion" 1905 als Anhang eines eigenen Buches in russischer Sprache. Zeugen der Anklage wiesen auf die wichtige Rolle einer Frau, mit welcher Nilus verkehrte, bei der Beschaffung der "Protokolle der Weisen von Zion" hin
d) Zur Person des Sohns von S. A. Nilus

Zur Person von Maurice Joly und dessen "Dialogue aux Enfers..."

Joly, Maurice: Son passé, son programme. Par lui-même. Paris: Lacroix, Verboeckhoven et Ce 1870 (Kopie einer Autobiographie Joly in französischer Sprache nach einem Exemplar der Bibl. Nat. in Paris).

Fotos von Maurice Joly und Fraenkel 1870 (Pariser Kommune).

Taufregister Maurice Joly 1829 (Auszug aus dem Taufregister der Paroisse Saint-Désiré in Lons-le-Saunier/ Jura - France); widerlegt die Behauptung der Antisemiten, Maurice Joly sei Jude gewesen

Confrontation der "Geheimnisse der Weisen von Zion" ("Die Zionistischen Protokolle") mit ihrer Quelle "Dialogue aux Enfers entre Machiavel et Montesquieu". Nachweis der Fälschung. Basel: Rechtsschutzabteilung Basel des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes Okt. 1933.

Fritsch, Theodor: Die Zionistischen Protokolle. Das Programm der internationalen Geheimregierung. Aus dem Englischen übersetzt nach dem im Britischen Museum befindlichen Original. Leipzig: Hammer-Verlag 15. Aufl. 1933 (mit roter Unterstreichung jener Abschnitte, die von Jolys "Dialogue..." übernommen sind).

Paix et Droit, Organe de l'Alliance Israélite Universelle, Paris, Nov. 1924, No. 9 (mit franz. Artikel zu den Protocoles des Sages de Sion und zu Joly)


Bestätigung des Vorhandenseins von Jolys "Dialogue aux Enfers..." im franz. Original in der Stadtbibliothek Bern und in deutscher Uebersetzung in der Vadiana, St. Gallen [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 82]

Philip Graves, Korrespondent der Londoner "Times" in Konstantinopel, berichtet über Jolys Buch und entlarvt die zionistischen Protokolle 1921 als Plagiat


Brief vom 24. Okt. 1934 von Philip Graves, London, mit eidesstattlicher Erklärung; Uebersetzung des Briefes (dt.);
als Beilage Sonderdruck der Artikel von Philipp Graves, erschienen in der Londoner Zeitung "The Times" vom 16., 17. und 18. Aug. 1921: The Truth About "The Protocols". A literary forgery. London (enthält neben den Artikeln von Philipp Graves auch den Leitartikel der "Times" vom 18. Aug. 1921).
[zugesandt von Ph. Graves, der als Zeuge eingeladen worden war]
P.S. Der Informant von Graves in Konstantinopel war der sich dort aufhaltende Exilrusse Michail S. Michailow Raslowlew, der die 1. Aufl. von Maurice Jolys Buch von einem Mitarbeiter der Ochrana, dessen Namen er nicht preisgeben wollte, erhalten hatte. vgl. ausführlich Hadassa Ben-Itto 1998:122-129 u. 156-158.

Originalausgabe der Londoner "Times" vom 16., 17. und 18. Aug. 1921 mit den Artikeln des damaligen Korrespondenten der "Times" in Konstantinopel, Philip Graves, zur Aufdeckung der Fälschung der "Protokolle der Weisen von Zion" [eingereicht von Fürsprecher Georges Brunschvig als Beilage zur Anklage]

Artikel von A. Zander (Nationale Front) im "Eisernen Besen"

In der Wochenzeitung "Der Eiserne Besen" der Nationalen Front veröffentlichte A. Zander am 9. Juni 1933 einen polemischen Artikel über die angeblich erwiesene Echtheit der "Protokolle der Weisen von Zion" und übernahm dabei die irreführenden Angaben von Th. Fritsch, dass Oberrabbiner M. Ehrenpreis, Stockholm, selbst die Verabschiedung der "Protokolle" 1897 am Ersten Zionistenkongress bestätigt habe...
Dieser Artikel brachte Zander (und dem Mitherausgeber Rüegsegger) im Basler Prozess eine Klage ein.

Oberrabbiner M. Ehrenpreis, Teilnehmer am 1. Zionistenkongress 1897 in Basel

Zeugenaussage Dr. Marcus Ehrenpreis vom 20. Juli 1933, im Basler Prozess (Jules Dreyfus-Brodsky/Dr. Marcus Cohn gegen Verschiedene, u.a. A. Zander)

Judisk Tidskrift 1929, Stockholm, mit zwei Artikeln in schwedischer Sprache von Oberrabbiner Dr. M. Ehrenpreis, Stockholm [eingereicht von M. Ehrenpreis, der an der Hauptverhanlung 1934 als Zeuge auftrat und in der inkriminierten Ausgabe der "Zionistischen Protokolle" von Theodor Fritsch S. 4f. irreführend zitiert wurde]

Basel, 1. Zionistenkongress, 29.-31. Aug. 1897 Illustration mit den 162 Mitgliedern des Kongresses [eingereicht von M. Ehrenpreis] 


Zur Person des Experten Ulrich Fleischhauer/Erfurt D und dessen antisemitischer Publikation "Welt-Dienst"

Unterlagen, eingereicht von Fürsprech G. Brunschvig: [mit Schreiben vom 29. April 1935]
[die folgenden Nummern des "Welt-Dienstes" enthalten z.T. Aussagen über den Berner Prozess]
Welt-Dienst vom 1. Sept. 1934
Welt-Dienst vom 15. Okt. 1934
Welt-Dienst vom 15. März 1935
Welt-Dienst vom 1. Mai 1935 [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 65]
Welt-Dienst vom 1. Apr. 1935

30-Punkte-Programm; Schreiben der Arisch-christlichen Allianz [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 77]

Zirkular-Schreiben des Welt-Dienstes vom 5. Nov. 1934, mit Beiblatt (Bitte zur finanziellen Unterstützung der Beklagten im Berner Prozess) [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 78f.]

Zeitungsartikel zu Ulrich Fleischhauer:

Berner Tageszeitung "Der Bund",  vom 26. April 1935

Judentum und Bolschewismus


Les Juifs en U.R.S.S. Introduction de Mathieu Degeilh. Paris: Les Nouvelles Editions Nationales 1935 [eingereicht von Ulrich Fleischhauer, Erfurt]

Freimaurer und Judentum

Vortrag von Eduard Welti, Bern [Zeuge an der Hauptverhandlung 1934] über die Freimaurer

Angeblich jüdische oder "jüdischstämmige" Personen

In antisemitischen Kreisen (und auch bei Gutachter Fleischhauer) war es ein beliebtes Mittel, missliebigen Personen eine angeblich jüdische Abstammung unterzuschieben, um diese derart zu disqualifizieren. Die Kläger im Berner Prozess beschafften Geburts- und Taufscheine und weiteres Material, um solchen Behauptungen entgegenzutreten.

Maurice Joly (1829-1878)
Taufregister Maurice Joly 1829 (Auszug aus dem Taufregister der Paroisse Saint-Désiré in Lons-le-Saunier/ Jura - France); widerlegt die Behauptung der Antisemiten, Maurice Joly sei Jude gewesen [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 38]

Léon Gambetta (1838-1882) Urkunden [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 51]

Jean Jaurès (1859-1914) Urkunden [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 50f.]


Jüdische und zionistische Organisationen

Feier zur Eröffnung der Neuen Synagoge an der Oranienburgerstrasse, Berlin [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935,
pdf S. 89]

Gutachten von Rabbiner Jos. Messinger zu den von Achad Haam in Odessa/Russland gegründeten "Bene Mosche" (Söhne von Mose) [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 39]

The Jewish Colonial Trust (Juedische Colonialbank): Memorandum and Articles of Association. Registered 20th March, 1899 [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 89]

Statuten der 1905 gegründeten "Bene Berith/Bundessöhne" Basel [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 44]

Israelitische Kultusgemeinde Bern, Statuten vom 28. Jan. 1923

Gebet, das im Gottesdienst in der Berner Synagoge gesprochen wird

Alliance Israélite Universelle: Gründung und Statuten sowie div. Bulletins aus dem 19. Jh.
Deponierte Zeugenaussage von Mr. Halff, Paris, secrétaire de l'Alliance Israélite Universelle, vom 11. Apr. 1935, zum Berner Prozess (zu Joly u.a.m., Richtigstellungen) [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 62f.]


Zeitungen

a) Deutsche Zeitungen:
Völkischer Beobachter, Berliner Ausgabe, vom 31. März 1933 [als Dokumentation zu den Boykottmassnahmen gegen Juden in Deutschland und zu Julius Streicher; vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 11]

Allgemeine Evangelisch-Lutherische Kirchenzeitung,  Leipzig, Nr. 2 vom 11. Jan. 1935 (Zum Berner Prozess und den Protokollen der Weisen von Zion)  [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 19]

Frankfurter Volksblatt vom 27. Jan. 1935, mit Inserat des NSDAP-Verlags Frz. Eher Nachf. München zum Vertrieb der Publikation von Beek: Die Protokolle der Weisen von Zion (mit judenfeindlicher Propaganda und Hinweis auf den Berner Prozess)

Westdeutscher Beobachter März 1935, Sonderbeilage mit Artikel von Franz Josef Richter, der die Version Fleischhauers zum Ursprung der Protokolle der Weisen von Zion unterstützt

b) Der Stürmer (antisemitische deutsche Publikation von Julius Streicher)
Der Stürmer, Sondernummer Mai 1934 zum Ritualmord [nicht bei den Akten, vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 70]

Der Stürmer, verschiedene Nummern 1935: Nr. 5, Jan. 1935; Nr. 8, Febr. 1935; Nr. 17, Apr. 1935; Nr. 18, Mai 1935 [bei den Akten, nur auszugsweise reproduziert; vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 67f.]

c) Schweizer Presse:
Der Bund, Bern, vom 26. Apr. 1933, Morgenausgabe Nr. 191: Nicht die Kinder bloss speist man mit Märchen ab (Artikel zu den Protokollen der Weisen von Zion, wohl vom Berner Rabbiner Jos. Messinger verfasst)

d) Frontistische (= mit Nationalsozialismus sympathisierende) Schweizer Presse:
Der Eidgenosse vom 1. Aug. 1933 [mit Abdruck des inkriminierten "Aufrufs" des BNSE (Bund Nationalsozialitischer Eidgenossen)]

Der Eidgenosse vom 1. April 1933

Der Eidgenosse vom 1. Mai 1933

Der Eidgenosse vom 15. Juli 1933

Der Eidgenosse vom 15. Aug. 1933

Der Eidgenosse vom 1. Sept. 1933

Der Eidgenosse vom 15. März 1934, [nimmt Bezug auf die Publikation Die Protokolle der Weisen von Zion, die grösste Fälschung des Jahrhunderts von J. B. Rusch; vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 32]

Volksbund, Basel vom Nov. 1934, 2. Jg. Nr. 28

Die Front, Zürich vom 18. Aug. 1937

Die Front, Zürich vom 19. Aug. 1937

Die Front, Zürich vom 24. Sept. 1937

Der Judenfreund, Zürich (Zürisalem) Aug. 1937 (Verantwortlich: Benno W. Schaeppi)
e) Weitere Presseerzeugnisse:
Neue Freie Presse, Wien: Richtigstellung vom 23. März 1935 betr. einer angeblichen Aussage in dieser Zeitung vom 25. Dez. 1909 [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 87]

Zeitschriften

Schweizer Monatshefte, Zürich (Schriftleiter Dr. Hans Oehler) 13. Jg. Heft 7 (Okt. 1933), mit Aufsatz von Hans A. Wyss: "Die jüdische Situation (II)", S. 322-333 (S. 328 ff. zu den "Protokollen der Weisen von Zion"). [es handelt sich um eine Zeitschrift der Schweizer Frontisten; vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 9]

Revue Internationale des Sociétés Secrètes / RISS (éd. par la Ligue antijudéo-maçonnique "Le Franc-Catholique", fondateur: Mgr. Jouin), Paris, 15. Déc. 1934, darin: G. Loïc: "Les 'Protocols' des Sages de Sion, p. 712-725 (mit Details zur Zeugeneinvernahme 1934 im Berner Prozess [katholisch-konservative Zeitschrift judenfeindlicher und freimaurerfeindlicher Tendenz; vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 23]

Nazi-Liederbücher

Kopien aus Nazi-Liederbüchern mit judenfeindlichen Liederstellen [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 66]

Rusch, Johann Baptist (Schweizer Publizist)

Johann Baptist Rusch (1886-1954), bekannt als Herausgeber der "Schweizerischen Republikanischen Blätter" und des "Schweizerischen Republikanischen Kalenders" war ein katholischer Publizist. In einer ersten Broschüre zur "Judengefahr" von 1920 scheint er stark von der antisemitischen deutschen Propaganda der Zeit unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg beeinflusst. Er hat dann seine Meinung geändert und bezeichnete in einer zweiten Schrift die "Protokolle der Weisen von Zion" als Fälschung und Plagiat antisemitischer Kreise. [In der  Hauptverhandlung 1935 machte Fürsprecher Hans Ruef im Anschluss an sein Plädoyer in einer Intervention aufmerksam auf die 2. Publikation von Rusch, nachdem er die erste Publikation Ruschs zu Akten gegeben hatte].

Rusch, Johann Baptist: Ueber die Judengefahr. Eine nicht antisemitische sachliche Betrachtung der Frage. Sonderabzüge aus den "Schweizerischen Republikanischen Blättern". Im Anhang: Das Protokoll der Weisen von Zion. Die Register der jüdischen Grossen der Gegenwart. Mels: Hildebrand & Ackermann 1920. [Entgegen dem Untertitel (Eine nicht antisemitische sachliche Betrachtung...) übernimmt diese 1. Schrift von Rusch zahlreiche Argumentationsmuster der antisemitischen Literatur; Rusch geht dabei besonders auf die schweizerischen Verhältnisse ein] cf. Art. Rusch in HLS

Rusch, Johann Baptist: Protokolle der Weisen von Zion, die grösste Fälschung des Jahrhunderts. Glarus 1933 [nicht bei den Prozessakten, aber 1935 von Fürsprecher Hans Ruef  erwähnt]

Der zu Unrecht verleumdete Oberrabbiner Dr. Veilchenfeld, Posen


Eidesstattliche Versicherung von Martin Cohn, Advokat, in Posen vom 10. Apr. 1935 betr. Oberrabbiner Dr. Veilchenfeld [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 52]

Alfred Rosenberg

Alfred Rosenberg: Die Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische Weltpolitik. München: Deutscher Volksverlag Dr. Boepple 1923 (3. Aufl. Okt. 1924) [nicht bei den Akten, vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 9 (Pflichtlektüre im Unterricht deutscher Schulen)]

Der Antisemitismus vor Gericht: Verleumdungsklage Umberto Jabès (= ital. Jude in Aegypten) gegen Herrn W. van Meeteren (Präs. des Deutschen Vereins Kairo)


Der "Deutsche Verein Kairo" liess 1933 eine Broschüre "Die Judenfrage in Deutschland" drucken und verteilen, hg. von der "Ligue allemande contre les attaques juives". Aus formaljuristischen Gründen ging das Gericht nicht auf die Ehrverletzungsklage von Umberto Jabès ein.
[Die Unterlagen zum Kairoer Prozess wurden dem Berner Obergericht 1937 von Fürsprech W. Ursprung eingereicht]

Journal des Tribunaux Mixtes No 1699, lundi 29 et mardi 30 janvier 1934
Darin ein zusammenfassender Aufsatz (in franz. Sprache) über den Prozess: L'antisémitisme en justice = p. 6-7 sowie eine juristische Abhandlung zur Frage der Legitimation in diesem Verleumdungsprozess: Fouad Hamdy bey (Chef du Parquet), Chronique judiciaire. De la diffamation contre les membres d'une collectivité et du droit individuel de chacun des membres de demander réparation = p. 3-5

2 Schriften der Verteidigung im Kairoer Prozess
Diese gehen auf juristische Fragen ein, sind aber auch Dokumente des offiziellen deutschen Antisemitismus, an denen Argumentationsmuster und das Instrumentarium der Antisemiten studiert werden können. Schriften der klagenden Partei (Umberto Jabès) [cf. Castro, Léon: Le procès de l'antisémitisme; mémoire déposé au Tribunal Mixte du Caire pour Umberto Jabès et Cts. contre le Club Allemand du Caire. 146p.] und die inkriminierte antisemitische Publikation [W. van Meeteren: Die Judenfrage in Deutschland. Kairo: A. Safarowsky 1933] wurden dem Gericht  nicht eingereicht. [vgl. auch Art. dt. Wikipedia Friedrich Grimm und Wolfgang Diewerge]

1) Réplique (Audience du 8 Janvier 1934)
2) Note additionnelle (Audience du 22 Janvier 1934)

Varia

Antisemitische Parole auf einem Briefkleber (Genf) [vgl. Plädoyer Brunschvig 1935, pdf S. 12]

as of Nov. 07, 2012


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