Ich habe mich entschlossen, eine Webpage mit den Links zu meinen Fotos und Videos vom Schweizer Jura zusammenzustellen. Dies erlaubt euch, auf flickr und Youtube dieses Material anzugucken. Teilweise handelt es sich um ältere Bilder, die bereits einen gewissen historischen Wert haben. Unsere schnelllebige Zeit macht auch vor den Randgebieten unserer Zivilisation nicht Halt !
Kategorie: foscube
Passionsfolgen im frühen Kupferstich und künstliche Intelligenz
Kolorierter Kupferstich -ein Beispiel
Abb.: Israhel van Meckenem, Grosse Passionsfolge:
Christi letzte Rast (Kupferstich)

Abb.: Kolorierter Kupferstich „Letzte Rast“ von Israhel van Meckenem
im Ms. Paris, Bibl. nat., Ms. lat. 1173, Stundenbuch des Charles d’Angoulême, lat. u. franz., f. 97v Copyright: BNF/Gallica
vgl. kolorierete Kupferstiche dieser Passionsfolge in Ms. BNF/Gallica (pdf)
NB. Farbe erscheint evtl. erst, wenn pdf-Datei der Handschrift heruntergeladen und in einem pdf-viewer betrachtet wird
Künstliche Intelligenz – ein Beispiel: Wie die Arbeit von Fritz O. Schuppisser via KI verarbeitet wird. Bis hin zum Krimi !
Dank der Software NotebookLM (künstliche Intelligenz – KI – AI) gelingt es, meine Arbeit zu den Passionsfolgen im frühen Kupferstich in vielfältiger Weise zusammenzufassen. Wie bei einer Mühle gebe ich als Korn eine Quelldatei ein (passionsfolgen.pdf) und unten liefert die Software als Mehl auf Wunsch Zusammenfassungen verschiedenster Art. Ein schönes Beispiel, wie nützlich künstliche Intelligenz sein kann.
Kleinere Rechtschreibefehler und einige kleinere inhaltliche Schnitzer muss man bei KI wohl noch hinnehmen.
Hier kannst Du es selbst nachprüfen:
https://www.fschuppisser.ch/cucu/ki/pfki.html
Vergleiche auch:
https://www.fschuppisser.ch/cucu/pf.html
Diese Ergänzung enthält zum Teil farbige Faksimiles, 2026 online heruntergeladen:
Ergänzung zum Katalog der Manuskripte im Textteil
as of 29 May 2026
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Fotoalben 2025 Wien (mit Linz) und Salzburg
Wien: Kunsthistorisches Museum (KHM)
Ein ausführlicher Hinweis zu den Fotoalben Wien 2025 und Salzburg 2025 von Foscube ist zu finden auf folgendem Weblink:
Berlin 2024 Meine Fotoalben
Aufenthalt vom 20. Aug. bis 11. Sept. 2024 in Berlin.
Ausführlicher Kommentar zu meinen insgesamt 26 Fotoalben (mit diversen Links) auf meiner Webpage:
https://www.fschuppisser.ch/bln2024/IndxBln2024.html
In Potsdam Besuch der Kirche und des Friedhofs von Bornstedt, beschrieben von Theodor Fontane. Zudem Besuch im Schloss Königs Wusterhausen, wo der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. seine Tabakkollegien abhielt und alljährlich zur Jagd Station machte. Ebenfalls eine kurze Beschreibung dieses Schlosses von Theodor Fontane.
In der evangelischen St. Nikolaikirche in Spandau gibt es vieles zu sehen: Altar, Kanzel, Taufbecken: Alles beschrieben in aufliegenden Merkblättern.
Ein Gemälde zeigt Kurfürst Joachim II. beim Empfang des Laienkelchs – der Auftakt zur Einführung der Reformation in der Mark Brandenburg. In der Kirche bestieg Fontane im Winter den Turm und schildert die Aussicht.
Am Ende des 2. Weltkriegs wurde der Turm bombardiert und brannte aus; was wir heute sehen, ist eine sorgfältige Rekonstruktion.
Ein Ausflug mit der Bahn führte zu den Seelower Höhen nahe der Oder. Hier fand am Ende des 2. Weltkriegs die blutigste Schlacht auf deutschem Boden statt, woran ein sowjetischer Soldatenfriedhof mit Denkmal erinnert.
Ganz zum Schluss gibt es noch zwei Fotoalben von einem Tagesausflug nach Sigmaringen (mit Schlossbesuch) in Baden-Württemberg zu sehen.
Damit verfiel die letzte Tagesfahrt meiner Interrailkarte.
Im Ephraim-Palais in Berlin ist die Ausstellung „BerlinZEIT“ zur Geschichte der Stadt zu sehen. Immer noch geschlossen ist das Märkische Museum.
Ein Blick in das Tabakkollegium in Schloss Königs-Wusterhausen zur Zeit des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (Vater von Friedrich II. d. Gr.).
Der sowjetische Soldatenfriedhof auf den Seelower Höhen nahe der Oder.
In einem Museum wird der Hergang dieser blutigen Schlacht am Ende des
Zweiten Weltkriegs erläutert und illustriert.
Nicht unumstritten war die Rekonstruktion des Turmes der Potsdamer Garnisonskirche. Neben einem Kirchenraum führt ein Aufzug hoch auf eine Aussichtsterrasse des Turms mit dem Rundblick auf Potsdam. Die Ausstellung „Glaube, Macht und Militär“ verfolgt diese Dreiheit in der preussischen Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart.
as of May 27, 2025
Jodelklänge in der Johanneskirche
„Jodelklänge zum 1. Advent“ waren am 1. Dezember 2024 in der Johanneskirche Bern zu hören. Der Jodelklub Lorraine-Breitenrain und der Jodelklub Schangnau im Emmental gaben ein gut besuchtes Konzert.
Auf meinem Youtube-Video könnt ihr Teile dieses Konzerts mit
anhören:
SRF Beiträge zu „50 Jahre Juraplebiszit vom 23. Juno 1974“
Der aktuelle Wechsel der Stadt Moutier vom Kanton Bern zum Kanton Jura muss zur Zeit in allen Details geplant werden.
SRF Beiträge zum Kt. Jura/Berner Jura
Auf der SRF News-App waren anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Jura Plebiszit vom 23. Juni 1974“ folgende Beiträge zum Kt. Jura und zum Berner Jura abzurufen:
https://www.srf.ch/sendungen/schweiz-aktuell/archiv-geschichte-des-kantons-jura
https://www.srf.ch/news/schweiz/kantonswechsel-von-moutier-kein-ende-des-jurakonflikts-in-sicht
Erste Bundesrätin aus dem Kt. Jura
Elisabeth Baume-Schneider – Die erste Jurassierin im Bundesrat | DOK | SRF:
https://youtu.be/_lwg_jzgX6Q?si=vY33FnZ81qgxl8RL
Vgl. weitere Links zum 23. Juni 1984:
Mein JuraSchweizWiki zur Jurafrage
Jurafrage und Separatismus (nicht aktualisiert):
https://fschuppisser.ch/exewiki/index.php?title=JSW_Jurafrage_Separatismus
JuraSchweizWiki „Schwarzbuch Gewalttätigkeit und Missachtung demokratischer Regeln…“:
Fotos Berlin 2023
Das 49€-Deutschlandticket, kombiniert mit Interrailpass Deutschland ermöglichte Aug./Sept. 2023 verschiedene Ausflüge mit dem ÖV in der näheren und weiteren Umgegend von Berlin. Wie immer lohnte sich auch der Besuch einiger Museen und Ausstellungen.
Küstrin:

Mit der Bahn von Berlin-Lichtenberg nach Küstrin-Kietz (D), dann mit dem Bahnersatzbus über Oder und Warthe zum polnischen Bahnhof Kostrzyn. Hierauf zu Fuss zur Altstadt Küstrin (P) mit der umgebenden Festung. Die Altstadt wurde 1945 infolge des Zweiten Weltkriegs zerstört, die Ruinen des Schlosses später abgetragen: Damit setzt man den Fuss tatsächlich auf ein „nordisches Pompeji“, wovon eine Schautafel spricht.
Im Schloss Küstrin musste Kronprinz Friedrich (der spätere König Friedrich II.) 1730 die Hinrichtung seines Freundes von Katte mit ansehen. Auf väterlichen Befehl für zwei Jahre in Küstrin inhaftiert unternahm der Kronprinz nach Aufhebung des strengen Ausgehverbots Ausritte nach Schloss Tamsel . An die (verheiratete) Schlossherrin von Tamsel namens von Wreech sandte der junge Kronprinz eine Reihe erhaltener Liebesbriefe.
Im Siebenjährigen Krieg führte Friedrich II. dann im nahen Zorndorf eine Schlacht gegen die Russen, die zuvor Küstrin bombardiert und in Brand gesteckt hatten.
Alles nachzulesen bei Theodor Fontane in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, u. a. auch die gruselige Geschichte von Fontanes Besuch der Grabstätte des enthaupteten Hermann von Katte in der Familiengruft derer von Katte beim Herrenhaus in Wust (-Fischbeck) in der Altmark.

In den Kasematten der Festung Küstrin ist ein sehenswertes Museum zur Geschichte der (jetzt zerstörten) Stadt und der Festung eingerichtet.
Jüterbog:

Mit der Bahn von Berlin nach Bhf. Jüterbog und mit dem Bus bis zum Busbahnhof der Stadt. Besuch der Marienkirche und der alten Stadtbefestigung.

Besuch der Nikolai-Kirche, bekannt geworden durch Tetzels Ablasspredigten an diesem Ort, die der Mönch Luther mit seinen 95 Thesen in Wittenberg kritisierte. In der Kirche ist noch ein Geldsammelkasten zu sehen, den Tetzel verwendet haben soll.

Im Museum Jüterbog wird der Ablasshandel ausführlich erläutert.
Zudem zeigt die Ausstellung Jüterbog als Garnison und Waffenplatz im 20. Jahrhundert.

Dann Fahrt mit dem Bus von Jüterbog zum nahe gelegenen Zisterzienserkloster Zinna.
Potsdam:
Besuch des Parks von Sanssouci: Gleich am Zugang empfängt uns ein Flötenspieler in der Tracht des „Alten Fritz“. Friedrich II. spielte bekanntlich Querflöte und hat auch selber Flötenkonzerte komponiert, zudem schrieb er das Libretto für die Oper „Montezuma“.

Der Alte Markt von Potsdam mit dem Obelisken wird dominiert von der Kuppel der mächtigen Nikolaikirche. Gegenüber das nachgebaute Tor und der rekonstruierte Hof des zerstörten Stadtschlosses, im Gebäude tagt jetzt der Brandenburger Landtag.

Gerne übersehen: Das Stadtmuseum Potsdam am Alten Markt. Unentgeltlicher Besuch der Ausstellung, die von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart Potsdams reicht. Sehr sehenswert.
Glienicke:

In Schloss Glienicke (nahe der Glienicker-Brücke, die Berlin mit Potsdam verbindet) nehmen wir diesmal an einer Führung teil und bestaunen die einzelnen Zimmer des Schlosses mit ihren Möbeln, Gemälden und Kunstgegenständen. Den Abschluss bildet eine thematische Ausstellung zu den königlich-preussischen Gartendirektoren (u.a. der Gartenkünstler Lenné 1789-1866).
Fotos Schloss Glienicke Berlin
Brandenburg/Havel und Werder/Havel:

Mit dem Zug zur Stadt Brandenburg, der Namensgeberin der Mark Brandenburg. Leider ist der Dom gerade unzugänglich, so besuchen wir die Katharinenkirche am Neustädtischen Markt mit reicher Innenausstattung.

In Werder an der Havel gehts zur Insel: Maria-Meeresstern-Kirche. Café Jacob. Markt. Uferpromenade. Heiliggeistkirche mit Friedhof (Gedenkstein: Von der Stasi Gefolterte und in Moskau Hingerichtete).

Fotos Katharinenkirche Brandenburg
Dürer:
In Berlin ist in der Gemäldegalerie des Kulturforums eine Ausstellung „Dürer für Berlin“ zu sehen. Die reiche Sammlung von Dürers Arbeiten im Besitz des Kupferstichkabinetts Berlin ist zu diesem Zweck aus den Archiven hervorgeholt worden.

Die Geschichte der Berliner Dürer-Sammlung wird erläutert, ebenso Dürers Einfluss auf verschiedene Berliner Künstler (Schinkel, Menzel).
Beeindruckend die „Ehrenpforte für Kaiser Maximilian I.“ in monumentaler Originalgrösse.

Nach dem Besuch der Sonderausstellung ein Abstecher in die Gemäldegalerie des Kulturforums mit ihrer Fülle von Meisterwerken.
Fotos Gemäldegalerie (Kulturforum Berlin)
Secessionen:
Auf der Museumsinsel ist in der Alten Nationalgalerie z.Z. die Sonderausstellung „Secessionen“ zu sehen.

Die Künstler der Secession (Ausgang 19. Jh. bis Vorabend des 1. Weltkriegs) haben sich von der offiziösen akademischen Kunst und deren Salons abgewandt (Secession = Trennung) und mittels eigener Organisationen und Ausstellungen neue Wege der Kunst erprobt und ermöglicht. In Berlin steht dafür der Name von Liebermann und Stuck, in Wien jener von Klimt, dessen „Judith mit dem Haupt des Holofernes“ wie eine Ikone bestaunt wurde und auch das Ausstellungsplakat ziert.
Fotos Ausstellung „Secessionen“ (Alte Nationalgalerie Berlin)
Friedrichwerdersche Kirche:
Hier sind eine Reihe von Skulpturen des 19. Jahrhunderts im Kirchenbau Schinkels versammelt. Auf der begehbaren Galerie setzt sich die Ausstellung fort.

Am berühmtesten die beiden mecklenburgischen Prinzessinnen – ein Werk, das dem Königshause damals (als zu freizügig) missfiel.
Fotos Berlin Skulpturen Friedrichwerdersche Kirche
Bode-Museum (Museumsinsel):
Nach dem Durchschreiten des der italienischen Renaissancekunst gewidmeten kirchenschiffartigen Raums geht’s hinunter zur Sonderausstellung „Klartext. Zur Geschichte des Bode-Museums“.

Eine weitere Sonderausstellung „Ius in nummis (Recht auf Münzen)“ im Münzkabinett zeigt die Sammlung von Thomas Würtenberger mit Münzen als Illustration zur Rechtsgeschichte.
Weitere Besuche in Berlin:
In Berlin-Mitte führt ein Fahrstuhl auf das Dach des Humboldtforums, wo sich ein eindrucksvoller Rundblick auftut.

Fotos Humboldtforum / Berlin-Mitte
Ein Besuch des Berliner Zoologischen Gartens und der Pfaueninsel führt ins Tierreich.

Auf der Pfaueninsel: Friedlich neben stolzierenden Pfauen auch ein junger Fuchs.

Fotos Zoologischer Garten Berlin
Erfurt:
Mit dem Interrailpass nach Erfurt mit Besuch des Altstadtviertels um den Dom sowie des Petersbergs (Rundsicht auf die Stadt).

Freiburg im Breisgau:
Besuch mit dem Interrailpass. Altstadt mit Münster und Ausflug mit dem Bus nach Horben, vorbei an der Schauinsland-Bahn.


Weitere Alben auf folgendem Link:
Link zu den Fotos Berlin 2023
Dieser Link gibt auch Zugang zu meinen älteren Alben zum gleichen Thema.
Fotos Berlin 2022
Das 9-Euro-Ticket und ein Interrail-Pass für Deutschland machten mich im Aug./Sept. 2022 im ÖV mobil.
Hier der Link zu diesen Fotos:
https://www.fschuppisser.ch/bln2022/berlin2022fotos.html
Neben Besuchen in Berlin Ausflüge nach Potsdam und Umgebung (Werder, Ketzin, Paretz). Nördlich nach Neubrandenburg und in die Uckermark (Prenzlau, Angermünde).
Abb.: St. Stephankirche in Tangermünde an der Elbe
Östlich nach Frankfurt/Oder und Fürstenwalde. Dann an die Landesgartenschau in Beelitz und ein weiterer Ausflug im Auto nach Tangermünde und Ribbeck.
Abb.: Landesgartenschau in der Spargelstadt Beelitz
Zwei Tage in Erfurt und schliesslich noch nach Memmingen (Bayern).
Abb.: Domplatz Erfurt mit Dom (lks.) u. Severikirche (rts.)
Besonders sehenswert der Hochaltar der Marienkirche Bernau und jener der Marienkirche Frankfurt/Oder (jetzt in der dortigen Gertraudenkirche, zusammen mit dem 7-armigen Bronzeleuchter und der Taufe, beide ebenfalls aus der Marienkirche).
Abb.: Marienkirche Bernau, Hochaltar
Abb.: Hochaltar aus der St.Marienkirche in Frankfurt/Oder, jetzt
in der Gertraudenkirche Frankfurt/Oder
Ein Höhepunkt: Die Donatello-Ausstellung in der Gemäldegalerie des Kunstforums Berlin und die Heinrich Schliemann-Ausstellung in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel.
Abb.: Ausstellung Heinrich Schliemann, der Ausgräber von Troja u. Mykene
Abb.: Madonna, Donatello-Ausstellung im Kunstforum
Wanderung Crans-Montana VS
Wanderung am 6. Jan. 2022 in Crans-Montana (Kt. Wallis, Schweiz):
Abb.: Crans-Montana 6. Jan. 2022
Fahrt mit der Drahtseilbahn von Sierre/Siders nach Montana, mit dem Bus (gratis) nach Crans und Rundwanderung beim Golfplatz mit herrlicher Aussicht bei Sonnenschein.
Fotoalbum auf Flickr:
https://www.flickr.com/gp/foscube/q8QMJ5
2 kurze Videos auf Youtube:
Kinderskilift:
Talfahrt Funi:
HELVETISCHE SCHOKOLADE
Abb.: Geschenkdose Villars mit
Schweizer Kantonswappen
Als ich diese Geschenkdose im Regenove Tramelan erstehen konnte, wurden Jugenderinnerungen in mir wach:
Als Kinder kopierten wir während der Ferien zum Zeitvertreib mit Buntstiften die Schweizer Kantonswappen aus dem Pestalozzi-Kalender. Zuerst die einfachen Wappen wie Zürich, Luzern, Freiburg, Zug, Solothurn, Tessin, dann die schwierigeren mit Bären, Löwen und Bischofsstäben…
Die Villars-Dose ist ein Abbild der Glaskuppel im Berner Bundeshaus (Schweizer Parlamentsgebäude). Wie auf der Dose hat auch in der Glaskuppel des Bundeshauses der Kanton Jura keinen Platz mehr im Rund der 22 Kantone gefunden und ist als Spätkömmling separat ausserhalb des Runds plaziert.
Abb.: Kuppel im Berner Bundeshaus
(Copyright: Peter Mosimann)
Im Zenit der Kuppelhalle bildet das Schweizerwappen den Mittelpunkt der Glaskuppel. Das als Mosaik ausgeführte Wappen stammt aus dem Atelier von Clement Heaton. Es ist von Eichenlaub umrankt und wird von zwei weiblichen Freiheitsfiguren getragen. Auf zwei Spruchbändern steht der Wahlspruch: Unus pro omnibus / omnes pro uno («Einer für alle / Alle für einen»).
Um das Mosaik gruppieren sich radial die Wappen der damals 22 Kantone (die Halbkantone teilen sich jeweils ein Wappen). Diese Glasmalereien von Albert Lüthi symbolisieren in Verbindung mit dem Mosaik einerseits die zentralisierende Funktion des Bundes, andererseits die gegenseitige Abhängigkeit von Bund und Kantonen. Nach der Gründung des Kantons Jura im Jahr 1978 gab es keinen Platz für ein zusätzliches Wappenfeld. Aus diesem Grund wurde das jurassische Kantonswappen drei Jahre später aus farbigem Stuck modelliert und in die Mitte des südlichen Gurtbogens eingesetzt.
Als Kinder durften wir oft den Vater im Auto auf der Fahrt nach Freiburg/Schweiz begleiten. Oftmals waren am Rand der alten Strasse (es gab noch keine Autobahn) die Villars-Kühe zu sehen, was wir mit einem einem entzückten Schrei der Begeisterung signalisierten.
Abb.: Villars-Kuh
Chocolat Villars (der Hersteller der Geschenkdose) hat überlebt, nicht aber die als Reklame postierten Villars-Kühe, von denen es nur noch einzelne Restexemplare gibt.
Entworfen wurde die Villars-Kuh vom Zuger Künstler Martin Peikert – als Markenzeichen für die 1901 in Fribourg von Wilhelm Kaiser gegründete Firma «Chocolat Villars». Aus Blech geformt war die Villars-Kuh in den 1930er-Jahren als Reklameschild vielerorts zu sehen. Heute indes sind die Villars-Kühe bis auf wenige Exemplare beinahe ganz verschwunden. Ein Gegenstück zur Villars-Kuhn ist die Milka-Kuh, die ihrerseits für Schweizer Schokolade wirbt.









